Erster Spatenstich für die neue Kita

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Zum ersten Spatenstich für den Neubau einer Kindertagesstätte in der Friedensstadt Weißenberg, hat am Mittwoch, dem 15. Juli, dem Geburtstag von Josephine Müller, der Vorstand des Johannischen Sozialwerks eingeladen. Coronabedingt konnte sich nur eine kleine Gemeinde hierzu versammeln, aber viele andere waren in Gebet und mit guten Gedanken mit diesem Neuanfang verbunden.

Um 16 Uhr stimmte ein kleiner Chor mit dem Lied „An einem Sommermorgen“ die Anwesenden ein. Nach einer Begrüßung durch Joachim Steffen wandte sich Stefan Tzschentke, Kirchenleitung, an die Anwesenden. Er sagte unter anderem:

„Das Haus, das hier errichtet wird, soll ein Haus der liebevollen Erziehung in die Freiheit Gottes sein und nicht ein Haus der Umerziehung in eine Gottesferne. Es soll den Menschen nützen und zum Himmel erziehen. Es soll ein Ort der Zuwendung, des Tröstens und des Freudeteilens werden und das schon während der Errichtung. [...] Wenn wir in die Welt blicken, sehen wir vielerorts Krankheit, wirtschaftliche Nöte und Krieg. Kinder bedeuten aber Hoffnung auf Besserung. Sie sind Hoffnungsträger, so wie es Erwachsene auch sein können. Diese sind aber schon von dieser Erde geprägt und teilweise ihren Gesetzen unterworfen. Kinder hingegen sind freier und glaubens-, vertrauens- und phantasievoller als Erwachsene.“

Gemeinsam mit Daniel Stolpe, ebenfalls Kirchenleitung, vollzog Stefan Tzschentke den ersten Spatenstich. Anschließend wurde mit einem gemeinsam gesprochenen Vaterunser um Segen für den Neubau gebeten. In der einen Hand einen Regenschirm, in der anderen ein Sektglas konnten sich die Anwesenden nun über dieses Ereignis freuen, bevor der gemeinsame Gesang des Liedes „Ich geh in die Berge“ die kleine Feier beendete.

Zum Schluss gab es noch einen besonderen Grund zur Freude. Sebastian Klages, Leiter der johannischen Kirchengemeinde Dortmund, übergab symbolisch einen Scheck seines Arbeitgebers, der Firma PepsiCo Deutschland GmbH, über 5000 Euro als Spende für den Kita-Neubau in der Friedensstadt.