Auch ein Jugendraum kommt mal in die Jahre ...

Gemeindebrief
von Konstanze P.
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Die Autorin dieses Artikels erinnert sich an die wahrlich schon lange zurückliegende Jugendzeit und an die erste Renovierung und Einrichtung des Raumes mit den gelben Kastenmöbeln. So viele Jahre haben die Möbel gehalten. Viele Jugendliche, Geschwister und Gäste u.a. der Teestube zu den Basaren haben dort Platz genommen und sich zu Hause gefühlt, gefeiert, relaxt oder miteinander geredet.

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Zum letzten Basar 2019, als die Teestube ein hervorragend ausgearbeitetes Übersee-Teekontor war, gab es schon neue selbstgebaute Tische. Nun ist seit Corona-Zeiten, tatsächlich ein Jahr lang schon, eine tolle Truppe dabei, den Raum gründlich zu sanieren und umzubauen, frei nach dem Motto: Wenn, dann richtig! Begonnen wurde mit der Elektrik und da es von damals keine Pläne gab, welche Leitung wohin führt und welche Sicherung wie viel versorgt, haben Elias und Julian wahre Detektivarbeit geleistet. Nun ist der Raum elektrotechnisch auf dem neusten Stand. Die Nachwelt, d.h. die nächste Generation von Jugendlichen, darf sich über Beschriftungen und Pläne zu den Umbauprojekten freuen. Es gibt also seit einem Jahr regelmäßige Treffen einer Kerntruppe bestehend aus Anja und Matteo Neise, Valentin Schätzle, Marlon Wiese und je nach Corona-Vorschriften auch mal dazu stoßenden Helfern. An einem Abend eskalierten dann die Erneuerungsphantasien und der gesamte Tresen samt der alten Küche wurden herausgerissen. Nun prangt ein aus wunderschönem Holz gestalteter Tresen vor einer neuen Küche und neuer Technik und wertet den ganzen Raum auf. Die letzte Konstante aus unser aller Jugendzeiten ist das große Wandbild von Rolf Fässer, das sich in seiner Weite allen Neuerungen anpasst.

Die Terrasse ist mit Palettenmöbeln und Pflanzkübeln bestückt. Es wurden erfolgreich die Samentütchen vom Sozialwerk ausgesät und viele Kletterpflanzen gepflanzt. Weinreben, Klettertrompeten, immergrünes Geißblatt und andere sollen im Laufe der Jahre die Rankgitter erklimmen und für Schatten sorgen. Alle diese Veränderungen und Arbeiten wären aus der Jugendkasse nicht zu stemmen gewesen und sind zum großen Teil durch Sach- und Geldspenden und Eigenarbeit möglich gewesen. Gerne soll auch noch der Bodenbelag der Terrasse neu gemacht werden, aber… wenn, dann richtig.

Gefragt nach ihren Zielen und Wünschen hier einige Äußerungen der Stammcrew: „Wir freuen uns, wenn endlich wieder ein Gemeindebrunch stattfinden kann.“

„Wenn wieder Veranstaltungen stattfinden können, soll der Raum so sein, wie er heute gebraucht wird.“

„Wir wollen den Raum wieder attraktiv und zugänglich machen und die Jugendgruppen mehr mit einbinden, damit sie dort mitmachen und sich zu Hause fühlen können, frei nach dem Motto JJBGF im JR – Johannische Jugend bedeutet glückliche Freizeit im Jugendraum!

Dazu wünschen wir Euch von Herzen gutes Gelingen, eifrige Helfer und Spender und ganz viel Segen und Freude!!

Für all die noch anstehenden Projekte ob klein oder groß freut sich die Jugend über Spenden seien sie klein oder groß. Mit der Frühjahrsspende an das Sozialwerk unterstützt ihr dabei unter anderem die Umbau- und Renovierungsprojekte im Jugendraum St-Michaels-Heim. Kontodaten für Frühjahrsspende: Johannisches Sozialwerk e.V. – Stichwort: Frühjahrsspende 2021: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE72 1002 0500 0003 1144 04, BIC: BFSWDE33BER