Zukunftsvision

Gemeindebrief
von Konstanze P.
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Was siehst du, wenn du die Zukunft hell siehst, so hell wie möglich?

Ich sehe alle guten Wege und Gedanken weitergehen, wachsen, sich begegnen, sich dabei verbinden und stärken. Ich sehe, wie Menschen hellhöriger werden für den Schrei der Erde, den Schrei der Notleidenden und Verfolgten; wie Bewegung entsteht, langsam, aber stetig; wie Geld und Macht staunend da stehen und ihren Einfluss schwinden sehen; wie Hoffnung und Liebe sich ausbreiten, wo schon alles verloren geglaubt. Wie viele kleine Fettaugen auf der Suppe bei genügender Anzahl zu einer großen Fläche werden, sehe ich alle Menschen guten Willens, alle Sonnenstrahlen und Knospen, alle Engel, alle Friedensgedankenschnipsel und Freundlichkeitsgesten, alles Lächeln und alle Zärtlichkeit die Erde erhellen. Ich sehe, wie in ängstliche Herzen Zuversicht einkehrt, weil sich einer zum anderen stellt, wie der Frühling die Erde und unsere Herzen ergreift mit unbändiger Lust zu Wachstum und Veränderung. Ich sehe, wie wir den Müll der verhärteten Herzen und den des Krieges freudig gemeinsam aufräumen, auch wenn das Schwerstarbeit ist.

Weil wir spüren und wissen, so ist es gut!

Selig sind die, die hellhöriger werden,

denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig sind die, die Mitgefühl haben mit der Blume im Vorgarten

und dem, der sie ärgert,

denn sie werden Barmherzigkeit finden.

Selig sind die, die Fragen stellen,

denn sie sollen satt werden.

Selig sind die, die den anderen aus der Schublade holen,

denn sie werden Gott schauen.

Selig sind die, die Purzelbäume schlagen,

denn sie werden Gottes Kinder heißen.

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